59. Treffen des Arbeitskreises Angewandte Gesprächsforschung vom 25.-26. November 2016 in Freiburg

25. und 26. November 2016 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg (Freiburg im Breisgau)

Rahmenthema: Unterstützung beim Sprechen und sprachlichen Handeln (CfP als pdf)

Programm: Das Programm des AAG-Treffens in Freiburg finden Sie hier (als pdf).

Anmeldeformular: Hier finden Sie das Anmeldeformular (als pdf). 

Informationen auch unter: https://www.ph-freiburg.de/deutsch/forschung/tagungen/aag-2016.html

Thema des Arbeitstreffens sind vielfältige Formen unterstützter Kommunikation und die jeweiligen interaktiven Verfahren, mit denen dies gelingen kann.

Unterstützung beim Sprechen und sprachlichen Handeln ist ein gängiges Phänomen in vielen institutionellen Settings. Sie ist nötig, wenn jemand noch nicht, nicht mehr, aufgrund körperlicher, geistiger oder emotionaler Beeinträchtigungen nicht oder aufgrund mangelnden Fachwissens nicht ausreichend oder nicht situationsangemessen sprachlich handeln kann. Dies kann unter anderem die Lautproduktion betreffen, die Realisierung bestimmter sprachlicher Muster, aber auch eine bestimmte Sprache, sprachliche Varietät oder den Umgang mit bestimmten kommunikativen Settings und Anforderungen.

Eingeladen sind Vorträge ohne Datenanalyse (ca. 20 Min), Vorträge mit Datenanalyse (30 Min), Praxisbeiträge (je nach Vorhaben 15 - 45 Min) und Datensitzungen (ca. 1,5 Std), die sich gesprächsanalytisch mit der Unterstützung von Sprachproduktion und Kommunikation oder/und mit gesprächsanalytisch fundierten Trainings im Umgang mit betroffenen Personen befassen.

Dies könnte beispielsweise die folgenden Personengruppen umfassen:

  • Babys und Kinder im Rahmen des Erstspracherwerbs
  • Menschen jeden Alters im Rahmen des Erwerbs einer weiteren Sprache
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Fachkommunikation, einschließlich der Verwendung von Fachsprache (schulisch, beruflich oder in massenmedialen Kontexten)
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene beim Erwerb sprachlicher Muster bzw. bei der Bewältigung beruflicher kommunikativer Anforderungen
  • Menschen, die sich aufgrund von emotionaler Belastung nicht oder nur unzureichend ausdrücken können
  • Menschen, deren Sprachproduktion und Kommunikation aufgrund von Behinderungen/Erkrankungen unterstützt werden muss.
  •  ...

Insbesondere sind Beiträge erwünscht, die sich aus angewandter Perspektive mit dem professionellen Handeln mit diesen Personengruppen befassen: Beispielsweise betrifft dies die interaktionalen Verfahren, mit denen Sprachproduktion und Kommunikation unterstützt wird, aber auch Trainingskonzepte für professionelle Akteure – sowohl mit dem Ziel des Erwerbs einer Sprache oder der Therapie sprachlicher Beeinträchtigungen als auch mit nichtsprachlichen Handlungszielen in den verschiedensten Berufsfeldern.

Neben den interaktionalen (und technischen) Verfahren zur Unterstützung von Sprache und Kommunikation können auch die sozialen Rollen herausgearbeitet werden, die mittels einzelner Verfahren (mit)gestaltet werden. Von zentralem Interesse sind jeweils die praktischen Probleme und Lösungen bei der kommunikativen Erreichung der jeweiligen Handlungsziele.

Vorgaben für einzureichende Abstracts:

 200 – 300 Wörter inkl. folgender Angaben:

  •  Datenbasis
  •  verwendete Methode(n)
  •  vorzustellende (oder in einer Datensitzung zu erarbeitende) Erkenntnisse

Bitte senden Sie Ihr Abstract an eine der folgenden drei Adressen:

simone.amorocho@ph-freiburg.de, inga.harren@ph-freiburg.de, jörg.hagemann@ph-freiburg.de